Allen Freunden und Teilnehmern der Radspezi- Rennradgruppe.

Vorbemerkung: Wegen einer gewissen Disziplinlosigkeit hat der Vorstand der Radspezi-Gruppe folgende Satzungsänderung beschlossen:

In der Satzung der Radspezi-Gruppe vom 01.04.1998, Punkt 12 (Weihnachtsessen), tritt folgende Änderung ein:

12.1 Teilnehmer, die p.a. (Übersetzung dank Rainer Dornbusch „per anno“ = je Jahr) unter 5

        Trainingsausfahrten liegen      1.1 bekommen einen Eintrag in die Fahrerlizenz (Anm. s. u.)       1.2 E-Mail Mitteilungen von unserem Senior Stefan Blanke (der „wheel succer“) entfallen,       1.3 somit auch die Einladung zum Weihnachtsessen.12.2  Teilnehmer ab 10 Trainingsausfahrten           2.1 bekommen alle E-Mails  (teilweise in doppelter Ausführung)          2.2 und sind beim Weihnachtsessen herzlich willkommen.12.3  Teilnehmer ab 15 Trainingsausfahrten sind beim Weihnachtsessen berechtigt, eine Sonderportion         Pommes rot/weiß zu bestellen.o. a. Satzungsänderung gilt ab dem 01.01.2013.                         Gelesen und genehmigt: Der Vorstand  Stefan Blanke        Michael Wlodarczyk           Michael Wittig

 

PS.:  Als regelmäßiger Teilnehmer an den Trainingsausfahrten hat Rainer Dornbusch angeboten, seine    Berechtigungskarte für die letzten10 km Führungsarbeit bei Ausfahrten über 100 km gegen eine Sonderportion Pommes rot/weiß einzutauschen.

Anmerkung (s. o. 12.1.1): Bei drei Strafpunkten in der Lizenz hat sich der Delinquent (hier: = „Faulpelz“) zu einem Fürsorgegespräch beim Vorstand einzufinden.

Aus dem Kirchhattener Gemeinde – Anzeiger vom 17.8.2001:

 

Bürgerinitiative gegen Chaoten-Invasion

Eigentlich ist die Gemeinde Kirchhatten ein ruhiges Pflaster, viele Familien und „Städter“ aus Oldenburg siedeln sich hier an, um außerhalb der Stadt Ruhe und Natur zu genießen. Doch in den Sommermonaten ist es zweimal pro Woche - immer dienstags und donnerstag gegen halb acht Uhr abends - vorbei mit der Ruhe. Betroffen sind vor allem die Anwohner der Hauptstraße, die von Huntlosen über Sandhatten hoch nach Kirchhatten führt. Anwohnerin Herta Krämer: „Es ist schrecklich, ich hole immer rechtzeitig die Kinder ins Haus, seit diese Rowdies hier vorbeikommen muss man ja Angst um sein Leben haben. Ein furchtbarer Anblick.“ Sogar eine Bürgerinitiative hat sich ge-bildet, beim Vorsitzenden K. Brägel gehen täglich Briefe anderer aufgebrachter Bewohner ein. Doch was ist der Grund der ganzen Aufregung? Wir haben die Sache recherchiert. Die Fakten:Zweimal die Woche durchquert eine wilde Horde bunt gekleideter Männer (es wurden allerdings auch vereinzelt schon Frauen gesichtet, manchmal gar eine Mexikanerin) zwischen 20 und 70 Jahren das Gemeinde-gebiet. Und was sich dann ab-spielt ist wirklich unglaublich. Gegen 19:15 wird es plötzlich hektisch, die Eltern holen ihre Kinder ins Haus, Fahrzeuge werden in Panik in die Garagen geparkt, denn gleich geht es los. Einige schließen gar die Roll-läden, um ganz sicher zu gehen. Gegen 19:30 sieht man plötzlich, wie sich  von weitem ein bunter Lindwurm von be-sessenen Radfahren die Straße hinaufwindet, der lange mäch-tige Schatten vorauswirft, tief über den Lenker gebeugt und mit rotverzerrtem Gesicht, hervortretenden Augen und einem leeren Blick, der einem das fürchten lehrt. Außerdem riecht es nach komischen Ölen, wahrscheinlich illegale Drogen. Dabei nutzen diese Chaoten fast die ganze Straße, sie fahren versetzt, wahrscheinlich wollen sie den Verkehr und die Bewohner größtmöglicher Ge-fährdung aussetzen. Auch die Militanz dieser Truppe ist nicht zu unterschätzen, ausnahmslos haben sie Flaschen an ihren Rädern angebracht (wahr-scheinlich Molotow Cocktails), einer führt sogar eine Brech-stange mit, ein anderer will mit einem Schnuller am Sattel Kinder anlocken. Grässlich. Und als wäre der Anblick noch nicht genug, auch der Lärm und die Geräusche, die sie von sich geben, sind eine Zumutung. Neben dem Grundgeräusch von tiefem, fürchterlichen Schnaufen und leisen Flüchen, wird laut geschrien: „Geh rein“, „Fahr zu“, „Was soll das denn werden“, „Der soll machen, dass er nach Hause kommt“ sind nur die harmlosesten Sprüche. Für Kinder und ältere Menschen ist dieses Schauspiel in der Tat er-schreckend. Doch dies ist ja erst der Anfang. Ist die Vorhut vorüber, folgen in der Regel einige Einzelschicksale, die wesentlich langsamer sind, noch fürchterlicher Aussehen und denen man, wären sie nicht so gefährlich, Hilfe anbieten würde. Wir vermuten, dass diese Nachzügler internen Querelen zum Opfer gefallen sind und stigmatisiert werden, denn sie unterscheiden sich optisch durch ein anderes Trikot. Ein paar Mal sichteten wir gar einen Verrückten mit Mountainbike. Nach ca. fünf Minuten dann die zweite Welle. Jetzt folgt, etwas langsamer, nicht ganz so angestrengt wirkend, dabei um so lauter redend, die Nachhut. Nun werden wir auch noch beschimpft. „Lächerlich“ ruft uns einer zu und es wird in einer Art Geheimcode geredet, einer ruft: „140 ich gehe raus“. Was soll das heißen, etwa,  dass 140 Dezibel Lärmpegel erreicht sind, oder dass bereits 140 brave Bürger belästigt wurden? Wir werden es wohl nie erfahren. Gleichzeitig wird über einen geheimen Treffpunkt geredet, einen Ort namens Schwan. Wir denken, dies muss der Ver-sammlungsort dieser Horde sein, an dem sie sich sammeln und Untaten aushecken. Wir wüssten nur zu gern wo sich dieser Ort befindet. Am Ende dieser Gruppe befinden sich einige komische Gestalten, sie sind so tief über den Lenker gebeugt, dass sie nichts sehen können, einer von ihnen trägt trotz 20 Grad Winterbekleidung.

In Kirchhatten, kurz nach dem Ortsschild, verlangsamen beide Gruppen ihre Fahrt wie durch Wunderhand. Doch wer jetzt glaubt, sie würden zur Be-sinnung kommen, der irrt sich gewaltig. Nun gehen die Be-schimpfungen erst richtig los, jetzt zerstreitet sich die Gruppe untereinander, was wohl für solch primitive Sozialformen wie den homo pedalens typisch ist. Von wüsten Kommentaren über Studenten bis zu persön-lichen Beleidigungen wie „kannst du nicht geradeaus fahren“, „ihr seid doch alle bekloppt“, „macht doch, was ihr wollt“. reicht die Palette. Hier ist der Lärmpegel besonders hoch, man sammelt sich, um dann endlich gemeinsam Richtung Oldenburg zu verschwinden. Dann ist der Schrecken erst einmal vorbei, doch sie kommen immer wieder. Die Anwohner sind verzweifelt, des-halb haben sie sich deshalb zu einer Bürgerinitiative zusammenge-schlossen. Doch was bewegt diese Menschen? Sie zwängen sich regelmäßig in bunte, haut-enge Strampelanzüge, einige rasieren sich sogar die Beine (was wir persönlich weibisch finden), lassen Familie und Freunde im Stich, nur um schimpfend und schwitzend unschuldige Bürger zu be-lästigen. Gottseidank ist der Spuk den Winter über zu Ende, denn ab Ende Oktober pausieren die Rowdies, aber nur um Ende März in noch größerer Zahl zurückzukommen.

 

Unsere Kollegen aus Fernost oder Thailand

Klasse!

Carsten hat es geschafft, er ist am Sonntag, 23. August, in Hamburg eingeradelt.

Also mal ehrlich, einige hatten schon ihre Zweifel, daß er diese Reise schafft, oder?
Wir, und die Freunde von der Rennradgruppe "radspezi" gratulieren.

Sein Reiserad ist demnächst bei uns im Schaufenster zu sehen.

www.dascarstengetier.de 

Das "Carsten Rad" .

Rahmen: Kaiko Alu 7005, Stahlgabel

                Kein Leichtgewicht, aber stabil.

Schaltung: Rohloff, klar hält über 100.000 km.

Bremsen: Magura, Viel Gepäck, lange Abfahrten.

                 Zur Sicherheit     

                 mit Stahlflexleitungen.

Rigide Grizzly-Felgen, Tubus-Träger, Marathon XR Reifen

Sapin Strong Speichen.

No Gimmicks

http://www.dascarstengetier.de

Ich/Wir Freunde vom    drücken Carsten weiterhin täglich die Daumen und wünschen viele erlebnisreiche Kilometer, Gesundheit, weinig Defekte und immer genug Durck auf dem Pedal.

PS: Für alle Nichtradfahrer. Er hat kein Flugzeug, Auto oder Motorrad. Er hat sein Rad.

 


Neu bei Kaiko

Rohloff Bikes

unser Angebot unter 2000,00 Euro bekommen sie ihr
Rohloff Bike